Sonntag, 30. Juni 2013

Monate später

... habe ich es doch tatsächlich geschafft, das  auf dem Ragnarök erstandene Festivashirt in ein figurkompatibles Oberteil umzunähen. 

After months, I finally finished transforming the oversized Ragnarök-Festivalshirt into a shirt fitting female bodies. Yeah me.
Dabei bin ich von meinem ursprünglichen Plan, eine Tunika daraus zu machen, etwas abgewichen.  
 Stattdessen habe ich den Vorteil genutzt, dass ich mir das Shirt in größtmöglich geholt hatte, und somit zwei Mal in das XXL-Oberteil hineingepasst hätte. Logische Konsequenz dieser Größenverhältnisse: ich brauchte auch nur die halbe Breite des Shirts, um mir ein Passendes zu nähen. 
Also habe ich mir zuerst einen seperaten Brustteil mit dem Festivallogo und beabsichtigten Falten genäht, den Ausschnitt mit schwarzem BW-Schrägband versäubert, dann aus dem Rest der Frontseite das Unterteil genäht und schließlich die Rückseite mit den Bandlogos zerschnippelt und diese per Hand auf das Unterteil genäht. 
Der ehemals waagerechten Schriftzug mit Zeit und Ort verläuft jetzt senkrecht entlang meiner Wirbelsäule. Weil ich schulterfreie Shirts mag, nackte Frauenarme hingegen nicht (und ich zu faul war, richtige Ärmel zu nähen), habe ich anstelle von Ärmeln lose Oberarmstulpen verwendet, und diese mit den Logos von Nocte Obducta und Under That Spell versehen.

Since  the shirt was at least twice as large as necessary to fit me, I needed only half the fabric for sewing. This turned out as rather handy: after sewing a seperate top with the festival's logo, originally printed on the shirts  frontside, I was able to form the lower part from the front's remainig fabric - a feminine-looking shirt was created, without even touching the shirt's back with all the bands' logos printed on it. Therefore I could cut them out and place them freely on the shirt. Furthermore, I decided to make no real sleeves but cuffs.


(Ja, man hätte das Shirt auch bügeln und katzenfern aufbewahren können, um falten und Katzenhaaren zu entgehen. Ich weiß. ;))

Das Logo von Midnattsol habe ich übrigens als eine Art Label mit Hexenstichen auf der Innenseite des Shirts angebracht.  Und ich habe noch eine etwas kleinere Version des Ragnarök-Logos von der Rückseite übrig, mal sehen, worauf ich das anbringen werden. (:

There's still a smaller version of the Ragnarök-Logo left... I'm still thinking of a way to use it. (: 


Freitag, 28. Juni 2013

Socktopus



Als kleine Langeweilebekämpfung am Nachmittag ist heute dieser Oktopus aus einem Paar alter Socken, ein wenig Füllwatte und zwei Holzknöpfen entstanden. Meine kleine, private Oktopodenarmee wächst kontinuirlich.
Ja, nichts Besonderes, simpel und vielleicht ein wenig albern. Aber ich finde ihn süß, und damit hat er seine Daseinberechtigung sowohl in meinem realen als auch virtuellen Raum. ;)

I was bored today, so I made this socktopus from a pair of old, striped socks, cotton wool and two wooden buttons. It's simple, nothing special and perhaps kind of silly, but I personally think it's really cute. Therefore I decided to show it to you in anyway.  :)


Außerdem habe ich, eher unfreiwillig, ein neues Strickprojekt angefangen. Es wird ein Geburtstagsgeschenk für einen Verwandten, daher auch die für mich etwas ungewöhnliche Färbung des Garns. Es enthält ein wenig Seide (und viel Kunstfaster...), fühlt sich darum sehr weich an und verstrickt sich gut. Da ich durch den Geburtstag eine klare Deadline habe, welche nicht mehr so wahnsinnig weit in der Zukunft liegt, könnte das Projekt ein ziemlich schnelles werden. Hoffe ich jedenfalls, denn ich habe noch unzählige andere Ideen in meinem Kopf herumzuschwirren.

Additionally, I started a new knitting project. Not really by free will,  it's a birthday present for a close relative of mine. This is the reason for the yarn's unusual colour: pure white. Due to the silk it contains, it's very soft, too. Anyway, I hope, I'll finish the project soon, as there are simply too much other ideas crowding in my brain.

Sonntag, 23. Juni 2013

Sun of the Sleepless

Photoscheue Projekte können manchmal wirklich nervtötend sein. Besonders ärgerlich ist so etwas aber natürlich dann, wenn man in diese Projekte bereits relativ viel Zeit und Nerven investiert hat, wie es beispielsweise bei meinem ersten tatsächlich fertig gestellten Lacetuch der Fall ist. 
Aber die Hauptsache ist schließlich: es ist fertig geworden, es gefällt mir und ich trage es ausgesprochen gerne.

If you  worked on a project rather long and intensivly, it's extremely annoying to be unable to take pitcures of it in acceptable quality. This is the case with my latest and first ever shawl. 
Yet anyway, it's finished and I love it, and this is what truly matters.
 


So sieht also meine Version von 


So sieht das Ganze dann aus der Vogelperspektive aus.

That's the way the shawl looks from bird's eye view.
 

Und so sehen die Größenverhältnisse aus, wenn ich Verrenkungen zwecks Selbstportrait mache.

And that's the way its size looks compared to my body whem doing contorted movements to manage  taking a picture of myself.





Dienstag, 18. Juni 2013

Kleine Ferienutopie


Nachdem ich vor einigen Tagen ein vollkommen geduldsfressendes Projekt beendet habe, welches jetzt noch darauf wartet angemessen photographisch festgehalten zu werden,  habe ich gleich das nächste nervenzehrende Handarbeitsstück begonnen: Es soll gestickt werden. Mit hellgrauem Garn auf schwarzem Wollstoff und einem Holzschnitt aus dem 16. Jahrhundert als Vorlage. Um was für einen Holzschnitt es sich genau handelt, verrate ich euch dann in einer halben Ewigkeit, wenn ich fertig mit der Stickerei bin. ;)

After I've finished a project which required way too much patience a few days ago (it requires better photos to be shown here, too, so it's your turn with having patience this time), I began the next one this afternoon. It's going to be  embroidery, done with grey yarn and black wool-fabric and a 16th century woodcut as a model. Which woodcut exactly I chose, you'll know in ages, soon after the project'll be finished.

Ansonsten arbeite ich gerade noch an meinem Ragnarök-Shirt weiter, die Grundkonstruktion ist an sich fertig, fehlen nur noch Ärmel und Verschönerung des Halsausschnitte - sowie etliche Handstiche für die Details. Auch habe ich eine bereits angekündigte und begonnene Zeichnung auf meinem Schreibtisch herumliegen, die auf Fertigstellung wartet.

Besides, I'm continuing the work for my Ragnarök-shirt. The basic construction is neary finished, whereas the details are going to cost me a lot of hand stitches. I'm also doing some painting for a picture I've already mentioned in an earlier post.

Aber demnächst werde ich auch (hoffentlich) mehr Zeit für kreative Arbeiten haben, da ich jetzt erst einmal Sommerferien habe. Heute konnte ich diese gleich mit einer durch mein Zeugnis finanzierten CD (der Werbeaktion eines Elektrofachgeschäfts sei dank) untermalen. So ganz, gaaanz langsam beginne ich mich auf meine Ferien zu freuen .;)

My holidays have started today, therefore I'll have more time to do creative stuff in the next few weeks. Thanks to my marks, I also got a new Cd in the afternoon which I could listen to afterwards while working on my projects. I'm starting to like my holdidays. ;)


Sonntag, 9. Juni 2013

Sieben Sachen

Ohne gute Kamera und Absicht, so etwas regelmäßiger zu machen, hatte ich heute Lust auf Sieben Sachen nach Frau Liebe; sieben Dinge, die ich sonntags mit meinen Händen gemacht habe, egal ob für fünf Minuten oder Stunden.

Although I neither had a good camera nor the wish for doing such things more frequently, I wanted to do a "Seven things"-Post, invented by Frau Liebe, today. In those posts you show pictures of seven things you have done on a sunday with your hands, no matter whether for five minutes or for five hours. 



1. Morgens enstanden in meiner Küche zum einen Schoko-Haferflockenbällchen und Apfelmuskuchen.

In the morning, I made swedish choco-oat-flakes-balls and apple purée cake.


2. Dann habe ich mein vor Jahren selbstproduziertes Uruk-hai-Banner von seinem angestammten Platz an der Wand am Fußende meines Bettes an die Pinnwand neben meinem Bett gehängt.

Next, I moved my selfmade Uruk-hai-flag away from its old place to the bulletin board next to my bed.


3. An seinem Stammplatz habe ich nämlich Nägel in die Wand gehauen, weil mein Harry-Potter-Fangirl-Outing-Bild endlich einen Rahmen bekommen hat und aufgehängt werden wollte. Ja, ich hänge mir meine eigenen Bilder an die Wand. Narzissmus lässt grüßen.^^

I beat some nails into my wall, so that I could put my newly frames Harry-Potter-fangirl-outing-picture on the already mentioned wall.


4. ansosten habe ich mein neues Kissen probegelegen, während meine Hände beim Lesen Seiten umblätterten.

I tested the comfort of my new, pretty cushion while I used my hands for turning pages in the book I read.


5. Außerdem habe ich daran gearbeitet, aus einem unförmigen Knäul Sockenwolle etwas (hoffentlich) Schönes zu machen.

Aditionally, I knitted a bit.


6. Ich habe meinen Kleiderschrank neu sortiert. Um das gewöhnliche Chaos in meinem Zimmer, immer wieder entstehend durch bei der Suche nach dem passenden Kleidungsstück auf den Boden geworfene andere Klamotten, zu verringern, habe ich mir ein Aufbewahrungssystem mit Boxen überlegt. Faltbar. Mit Blumemuster drauf. Merkt man eigenltlich, dass ich am Wochenende bei Ikea war?

I put my cloth into boxes with the intention to have a tidier room and wardrobe in the future.



7. Klavier gespielt, dabei mit zwei weiteren Stücke begonnen.

When I practised piano, I started to learn to more pieces.


Mittwoch, 5. Juni 2013

Quick'n'Dirty: Mutternarmband

Irgendwie haben die Dinge um mich herum momentan die angenehme Eigenschaft, sich auf den letzten Metern endlos in die Länge zu ziehen: das Schuljahr, Nähprojekte, Klavierstücke, Bücher...
schreit also nach einem einfachen Bastelprojekt mit schnellem Erfolgserlebnis.
Nachdem mich das Internet dann mit solchen Mutternarmbänder bekannt gemacht hat, trat dieses Erfolgserlebnis dann auch in einer guten Viertelstunde ein:

Everything I'm doing at the moment appears to progress in tortoise-like speed which is rather annoying. Consequently, my ego felt the need for an easy project and quick success.
After I found these hex nut bracelets  on the internet,  I finally succeeded in finishing a project in approximatley fifteen minutes. Nice. 


Aus einem Paar Schnürsenkeln, zwei Arten Schraubenmuttern und einem Knopf flocht sich relativ schnell ein Armband. Die Muttern habe ich anders im Geflecht platziert als in der Vorlage, da die Materialstärke sich vermutlich unterscheidet, und mein Armband bei gleicher Anordnung zu grob ausgesehen hätte.

Shoe laces, two different kinds of hex nuts and a pretty button were all the materials required for 
braiding the  bracelet.